Geschichte des TuS Schwachhausen

Der Schwachhauser Turnverein entsteht
Am 3.März 1883 trafen sich die Sportkameraden B. Bauer, H. Wollens, J. Wollens, J. Wendt, F. Stehmeier, J. Ehlers, W. Niestedt sowie H. Heise und vereinbarten die Neugründung des Schwachhauser Turnvereins. Nach der Vereinbarung der Statuten wurde der Gründungstag auf den 3.April 1883 festgelegt. Alle Gründungsmitglieder hatten bereits in einem 1870 gegründeten und Anfang der Achtziger Jahre wieder aufgelösten Vereins gleichen Namens unter der Leitung von Karl Rieke geturnt. Sämtliche anwesenden Gründer wurden sofort mit einem Vorstandsposten bedacht.
Ab Oktober 1883 wurde im Lokal von C. Heise später bei Albert Bothe (nicht verwandt mit dem heutigen TuS Original Siggi Bothe) im damaligen Dorf Schwachhausen geturnt. (eine Eingemeindung zur Stadt Bremen fand erst 1912 statt)
Turnten im Gründungsjahr noch durchschnittlich 7 Turner am Abend, waren es 1890 bereits im Schnitt 32 Teilnehmer.
Im Jahre 1886 war, finanziert durch Spenden und Beitragsvorauszahlungen, eine Vereinsfahne angeschafft worden. Sie trug die Aufschrift „Frisch, Fröhlich, Fromm, Frei des Turners ewiger Wahlspruch sei“ und wurde im Lokal von Albert Bothe feierlich geweiht.
1892 wurde an der Schwachhauser Heerstraße eine eigene Turnhalle mit einer Größe von 18 x 11 Meter eingeweiht.
Die Kosten beliefen sich auf stolze 11000 Reichsmark, die überwiegend durch Spenden aufgebracht wurden. Am Vorabend der Einweihung fand ein Fackelzug statt.

Mannschaftsfoto um 1930

Im Anschluss daran war erheblicher Mitgliederzuwachs zu verzeichnen.
Abspaltungen und ein Weltrekordler
1899 war ein starker Schwund an Mitgliedern hinzunehmen da die in Horn wohnenden Mitglieder einen eigenen Turnverein gründeten
1902 abermaliger Mitgliederschwund durch die Gründung des Arbeiter Turn- und Sportvereins Schwachhausen – Horn, dennoch erfolgt wenig später die Grüdung der Knaben und der Turnerinnenabteilung
1904 erzielte das Mitglied Heinrich Grabau beim Gauturnfest in Grohn einen Weltrekord, in dem er die 50 Pfund Hantel einarmig 101 mal stemmte!
1914 mit Ausbruch des 1.Weltkrieges kam der Turnbetrieb fast vollständig zum erliegen. Etliche Mitglieder kehrten nicht von der Front zurück.
Ab 1919 erfolgte der Wiederaufbau. Beim Verbandsturnfest in Uphusen nahm der Verein mit 56 Mitgliedern teil, von denen 55 einen Sieg errangen.
Die Gründung der Fußballabteilung
Im Jahre 1916 nahmen die Fußballer ihren Spielbetrieb auf. Sportplatz war der heutige Parkplatz  der Vahrer Rennbahn. Zu dieser Zeit besaßen die Tore noch keine Netze, der Ball wurde mit einem Lederriemen geschürt und die Schuhe hatten Leisten, die genagelt wurden.
1921 stießen 20, zum Teil recht leistungsstarke, Fußballer aus dem Ostertor (Bremensia) dazu.
Im Jahre 1922 vereinigten sich die Schwachhauser mit dem Bremer Ballspielverein zur „BBV Union“. Doch bereits 1926 spalteten sich die Schwachhauser Kicker wieder ab und gründeten den „Schwachhauser Sportverein“, der sich erst 1945 mit dem Schwachhauser Turnverein zusammenfinden sollte.
Gespielt wurde zu dieser Zeit, an der Friedrich – Karl – Straße, in der Schenkendorfstraße und An der Gete und 1928 wurde der Sportplatz am Klattenweg eingeweiht, das Spielen auf verschiedenen Sportplätzen hatte ein Ende. Das Eröffnungsspiel gegen den Bremer SV,  ging glatt mit 0:8 verloren.

Umgezogen wurde sich in einer Holzbaracke, welche die Stadt Bremen zur Verfügung gestellt hatte.  Der Wasseranschluss musste vom Verein erstellt werden, es wurde in Behälter gepumpt.

Später fand sich diese Baracke übrigens noch an der Spielstätte H. – H- Meier – Allee wieder.

Über den Spielbetrieb bis zum 2.Weltkrieg ist nicht mehr viel bekannt. Herausragende oder gar überregionale Erfolge sind nicht zu verzeichnen. Immerhin deutet der Verweis auf eine Herbstmeisterschaft der 1.Kreisklasse im Jahre 1932 darauf hin, dass auch die Fußballer des Schwachhauser Sportvereins des öfteren als Sieger vom Platz gegangen sein müssen.

Dass der von der Nazi – Diktatur begonnene Weltkrieg vielen Schwachhausern Kickern weitaus mehr nahm als nur den regelmäßigen Spielbetrieb dürfte allen geschichtsbewussten Lesern an dieser Stelle klar sein.

Umso bemerkenswerter ist deshalb der Umstand, dass bereits Ende 1945 wieder 2 Herrenmannschaften den Spielbetrieb aufnahmen. Da sich der Schwachhauser Turnverein und der  Schwachhauser Sportverein nun wieder zusammen schlossen, spielten sie unter dem Namen TuS – Schwachhausen – Horn.

Schon damals war ein gehöriges Maß an Eigenarbeit bei der Herrichtung des Sportplatzes am Klattenweg notwendig. Der Platz war im Krieg durch alliierte Bomben  zerstört worden.

1946 konnte die erste Schülerrmannschaft aufgestellt werden. 1947 kam eine zweite Jugendmannschaft hinzu. Gespielt wurde in weißen, aus alten Fallschirmen genähten, Trikots, die Hose war rot. Fußballschuhe hatte nicht jeder, und so wurden unter alte Stiefel Stollen genagelt.

1947 wurde mit der 1. Herrenmannschaft und einer Jugendmannschaft eine Pfingstfahrt unternommen. Ziel war Herten in Westfalen. Die A-Jugend machte das Vorspiel vor schließlich 20.000 Zuschauern!

Die Aktiven reisten auf eigene Kosten, der "Bus" war ein Lastwagen, auf den Bänke gestellt wurden. Der Betreuer war A. Reinberg, der auch den Lastwagen besorgt hatte.

In der Folgezeit wurden zwei weitere Herrenmannschaft, sowie zwei Altherrenmannschaften  aufgebaut.

1948 meldete sich die zweite Herrenmannschaft komplett ab und gründete den SC Borgfeld. Auch in diesem aufstrebenden Club steckt also ein Stück Schwachhausen.

In dieser Zeit wurde übrigens noch unzuverlässige und unfaire Spieler montags zur Sitzung geladen und für ihr Fehlverhalten verwarnt. Ein Gedanke, den man vielleicht wieder aufgreifen sollte.

Erwähnenswert auch, dass die Versammlung montags stets mit einem Fußballlied begonnen und beendet wurde.

Der Trainer machte im Rahmen dieser Sitzungen Vorschläge für die Aufstellung der 1.Herren. Entscheiden durfte er nicht. Das oblag dem Spielausschuss.

1949 spielte die 1.Herrenmannschaft in der Bezirksklasse. Pokalturniere hatten damals gleichwertigen Charakter. Aus den gewonnen Pokalen wurde seinerzeit Rübenschnaps getrunken.

Ab 1949 stand für Schwachhausen auch der Platz an der Berckstraße zur Verfügung. Regelmäßig wurde der Arbeitsdienst an den Sportplätzen durchgeführt. Große Freunde herrschte zu dieser Zeit noch darüber wenn „Gönner“ H.Wellnitz seinen PKW für Auswärtsfahrten zur Verfügung stellte.

Um mehr Zuschauer für die Heimspiele der 1.Herrenmannschaft zu gewinnen, wurden die Spiele von Sonntagnachmittag auf Sonntagvormittag vorverlegt.

1950 spielten schon fünf Herren und vier Jugendmannschaften im Verein. Gesündigt wurde auch schon zu jener Zeit, denn ein Protokollnotiz besagte, dass mehrere Spieler während einer Partie unter Alkoholeinfluss standen.

Immerhin wurde die 1.Alte Herren in diesem Jahr Bremer Meister.

1953 belegen die Jungmannen, also die heutigen A – Junioren in der höchsten Bremer Staffel einen tollen 3.Platz

1956 schließen sich die Tennisspieler von 1856 an, um im Winter Fußball als 3.Herrenmannschaft zu spielen.

Bis 1959 spielte die 1.Herren mit wechselndem Erfolg in der Bezirksklasse, dann gelang unter dem engagierten Trainer Richard Ackerschott der Aufstieg in die Verbandsklasse.

Gespielt wurde an der Berckstraße. In Eigenhilfe wurde Strom zur Umkleidebaracke gelegt und später auch eine Flutlichtanlage erstellt. Das Wasser zum Waschen wurde anfänglich aus der Erde gepumpt und in einem Kessel erhitzt. Später wurde eine Wasserleitung von der gegenüberliegenden Seite des Grabens zum Nachbargrundstück gelegt, als Gegenleistung mußte dafür jeweils im Frühjahr der Garten umgegraben werden. Um Geld in die Vereins­und Mannschaftskasse zu bekommen, verkauften die Frauen der Spieler während der Veranstaltungen Bier und Würstchen.

1960 fuhr die erste Herrenmannschaft zum Abschluss der Serie an den Rhein und führte dort einige Freundschaftsspiele durch. Ziel dieser Fahrt war die Festigung der Kameradschaft. Die Fahrt war ein voller Erfolg. Es sollte noch mehrere Fahrten folgen an die sich die damaligen Mitfahrer bis heute gerne erinnern.

Kritik gab es aber damals auch im Verein. Der Vorstand kümmere sich zu sehr um die erste Herren statt um die Jugendarbeit. Ein Vorwurf, der sich bis heute periodenähnlich  wiederholt.

Gleichwohl war die Jugend in dieser Zeit recht erfolgreich. So scheitere die B – Jugend in dieser Zeit gleich zweimal erst im Endspiel um die Bremer Stadtmeisterschaft. Mit den Schwachhauser Junioren Gerd Großmann, Heinz Kunstmann, Jürgen Kosche, Wolfgang Drieling, Heinz Soller und Andreas Taube stellte Schwachhausen laufend Spieler für die Bremer  Stadt-, bzw. Landesauswahl ab.

Im Jahre 1961 wurde die bereits erwähnte Baracke wieder aus einem Zwischenlager geholt und unter maßgeblicher Beteiligung von Richard Ackerschott nunmehr an der H. – H. - Meier -Allee als Vereinsheim wieder aufgebaut.

Die erste Herren wurde sechster in der Verbandsliga und pflegte eine enge Verbundenheit zur A-Jugend. So stellten sich ihre Spieler als Fahrer und Betreuer zur Verfügung als es galt einen Ausflug nach Liebenau in den Harz zu realisieren.

Auch ein Teil deutsch – deutscher Geschichte wurde gelebt. Die 1. und 2. Herren hatte Besuch aus der „Ost- Zone“ vom Verein Traktor Karstedt. Später fuhren die Teams für 3 Tage zum Gegenbesuch  nach „Drüben“.

1964 nehmen unter dem damaligen Spartenleiter Detlef Post 4 Herren-, 2 Jugend-, 1 Schüler und 2 Knabenmannschaften jedes Wochenende aktiv am Bremer Fußballsportgeschehen mit.

Zu dieser Zeit leidet der Verein zusehends unter den katastrophalen Trainingsbedingungen. Es standen lediglich zwei Plätze an zwei verschiedenen Standorten zur Verfügung.  Die Umkleidebaracke an der H. –H. Meier – Allee wies nur zwei Duschen auf, die jedoch im Winter wegen fehlender Heizmöglichkeiten nicht genutzt werden konnten. Der Platz selbst verfügte über keine Flutlichtanlage. Ein solche wurde in Eigenarbeit und eigener Finanzierung durch TuS Mitglieder am alten Platz an der Berckstraße errichtet. Eine an allen Ecken und Kanten undichte und unbeheizte Baracke diente als Umkleideraum. Genau 2 Duschen und 4 Wasserhähne standen außerhalb der Frostperiode als Waschgelegenheit zur Verfügung. Sanitäre Anlagen existierten überhaupt nicht. Schwachhauser Fußballer fuhren nach Training oder Spiel schmutzverkrustet nach Hause. Teilweise weigerten sich Gastmannschaften an der Berckstraße gegen den TuS Schwachhausen – Horn anzutreten.

Immerhin nimmt die erste Herren in dieser Zeit sportlich wie kameradschaftlich eine sehr erfreuliche Entwicklung. Maßgeblich beteiligt ist daran Trainer Willi Schröder. Der Ex – Werderaner hatte die Mannschaft 1965 von W. Heitmann übernommen. Ihren erfreulichen Höhepunkt nahm diese Entwicklung 1968 als der TuS Schwachhausen erstmals in die höchste Bremer Spielklasse, die damalige Bremer Landesliga, aufstieg.

Diese Klasse hielt die Mannschaft nicht nur lange Jahre, sondern erreichte dort 1974 die Vizemeisterschaft in der Bremer Amateurliga. Seinerzeit wies sie die wenigsten Gegentore aller Amateurligamannschaften Deutschlands auf.

In diese Zeit fällt wohl der größte fußballerische Erfolg der Vereinsgeschichte. Der TuS Schwachhausen erreichte die 1.Hauptrunde des DFB – Pokals und bekam den Süd – Zweitligisten FC Homburg zugelost. Aus finanziellen Gründen wurde das Heimrecht abgegeben. In Homburg zog man sich beim 0:3 recht achtbar aus der Affäre. Die Fahrt nach Homburg zählt für die damaligen Aktiven  zu den schönsten Erlebnissen ihrer fußballerischen Laufbahn.

Geprägt wurde die Zeit bis dahin unter anderem durch Namen wie Gerold und Heiko Wieiting, Udo Eisenhuth, Lothar Morawietz, Wolle Drieling und natürlich dem Torminator Peter Strudthoff.

Als die alte Garde in der zweiten Hälfte der Siebziger Jahre altersbedingt ausschied, hatte die erste Herren Last, die höchste Bremer Klasse zu halten.

1980 musste man schließlich den Gang in die tiefere Klasse antreten.

In den siebziger Jahren kam es zu Fusionsverhandlungen mit dem TuS Vahr. Der Zusammenschluss scheiterte in letzter Sekunde.

1983 spielte man anlässlich des 100jährigen Jubiläums gegen die Profis von Werder Bremen, damals mit Rudi Völler und Thomas Schaaf.

Ein Jahr später gelang Trainer Heiko Wieiting als Landesligameister mit einer jüngeren Truppe noch einmal die Rückkehr in die höchste Bremer Staffel.

Doch nur 2 Jahre später erwies sich eine erneute Verjüngung als zu früh. Mit Spielern, die später Rang und Namen in der Bremer Amateurszene erwarben stieg man erneut ab.

In den  Achtziger Jahren spielten einige Mannschaften  noch an der H. – H. Meier – Allee, während andere bereits die beiden Rasenplätze an der Nordhauser Straße, damals wurde die Sportanlage an der Konrad – Adenauer – Allee noch so genannt, kickten.

1988 errichteten hier  Schwachhauser Mitglieder unter Führung der Brüder Heiko und Adi Wieting  in zahlreichen Arbeitsstunden ein kleines Vereinsheim. Im selben Jahr war bereits ein Rotgrandplatz eingeweiht worden.

Die Fertigstellung des Hautplatzes an der Konrad – Adenauer – Allee erfolgte im Sommer 1993 im Rahmen eines kleinen Vereinsfestes. Von nun an spielten alle TuS Fußballer nur noch in unmittelbarer Nähe Schwachhausens, denn die Konrad – Adenauer – Allee gehört zum Stadtteil Vahr.

Der alte Platz an der H. –H. Meier – Allee liegt seitdem brach. Die Trauer um diesen Platz hielt bei vielen Schwachhausern lange an.

Der TuS Schwachhausen war Anfang der Neunziger Jahre ein fester Bestandteil der Landesliga ohne sie je dominieren zu können.

Der Vorstellung des damaligen Vorstandes schien das nicht mehr zu entsprechen. Nach 9 Trainer- und 18 Spielerjahren musste Trainer Heiko Wieting gehen.

Die Wirkung auf die Mannschaft hatte man offenbar falsch eingeschätzt, denn zahlreiche Leistungsträger kehrten mit ihrem geschätzten Trainer dem Verein den Rücken. Die verbliebenen jungen Spieler und der ehemalige Jugendtrainer Kusabs waren der Liga hingegen nicht gewachsen. Statt nach oben ging es nun steil nach unten. Sang- und klanglos stieg man in die Bezirksliga ab. Und selbst in der neuen Klasse stand man nach der Hinserie erneut abgeschlagen am Tabellenende

Ein neuer Vorstand holte den alten Trainer wieder ans Ruder. Doch den Niedergang in die Kreisliga A konnte auch er nicht mehr abwenden.

Erneut folgten die alten Spieler aber ihrem Trainer und kehrten noch einmal zum TuS zurück. Prompt wurde der entgegen gesetzte Weg eingeschlagen und man kämpfte sich mit etwas Glück in 2 Jahren zurück bis in die Landesliga. Mit diesem Wiederaufstieg endete die Ära des Trainers Heiko Wieting endgültig. Diesmal aber freiwillig.

Unter Rolf Beck spielte die Mannschaft in der Landesliga zwei Jahre mit. Den Abstieg im dritten Jahr konnte auch Heiko Wieitings früherer Co – Trainer Lüder Fasche nicht mehr verhindern. Über mehrere Jahre dümpelte die Mannschaft dann unter seiner Führung in der Bezirksliga. Gleichzeitig entwickelte sich ein massives Nachwuchsproblem. Über fast 5 Jahre rückte kein einziger A-Jugendlicher nach.

 

Im Jahre 2001 wurden die Hochbauten des TuS Schwachhausen erweitert. Angebaut wurde ein Gebäude, dass nicht nur 2 weitere moderne Umkleidekabinen, sondern auch einen Schiedsrichterraum, ein Büro sowie einen größeren Clubraum umfasste. Der Clubraum verfügt über einen Zugang zur kleinen Vereinsgaststätte und bietet so nicht nur ausreichend Platz für größere Besprechungen, sondern kann auch bei Feiern in der Gaststätte mit benutzt werden. Bewährt hat sich auch, dass die Freifläche vor dem Gebäude teils überdacht wurde, und so gleichfalls Geselligkeiten genutzt werden kann. Sie finden dort sogar ein Blumenbeet und eine Pflasterung vor, die jeweils den Schriftzug  TuS darstellen.

Nach etlichen mageren Jahren sollte sich die Jugendarbeit unter der Führung von Holger Franke und Torsten Jahn gerade noch rechtzeitig auszahlen.

Aus zwei starken A-Jugend Jahrgängen erhielt die erste Herren eine gehörige Frischzellenkur. Zum selben Zeitpunkt wurde Thomas Laesch als Trainer  verpflichtet, der schon im zweiten Jahr 2006 die Meisterschaft in der Bezirksliga feiern durfte.

Angelockt durch den sportlichen Erfolg und die stark verbesserte Infrastruktur im Verein fanden auch talentierte externe Kicker den Weg zum TuS Schwachhausen.

Als Aufsteiger spiele man 2006/2007 eine ganz starke Landesligasaison und war bis zum letzten Spieltag Tabellenführer. Ausgerechnet durch eine Niederlage beim Lokalrivalen fiel man auf den 3.Platz zurück, der aber nicht mehr wie noch bei einer verfrühten Aufstiegsfeier angenommen, ausreichte, um die Klasse zu verlassen. Leider erhielt kein Bremer Verein die Lizenz für die Oberliga und es wurde schlicht kein Platz für den TuS.

Größter Vereinserfolg  im Jahre 2007 blieb so die Einweihung des Kunstrasenplatzes.

Doch auch das hatte sein Gutes. Denn das Team hat sich durch diesen Rückschlag nicht unterkriegen lassen und erreichte  ausgerechnet 2008 im Jahr des 125jährigen Jubiläums die Landesligameisterschaft.

Ab 2008 spielt sie damit in Bremens höchster Spielklasse, der neugeschaffenen "Bremen-Liga".